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Hartmannorgel in der St.-Petri Kirche zu Stegelitz Zum Michaelis Anno 1748 ist diese Orgel zur Perfektion gekommen und sogleich eingeweihet...im Jahr 1997 nach erfolgter Restaurierung wieder in Dienst gestellt! |
Die Stegelitzer Orgel hatte das große Glück, daß nur einmal ein Orgelbauer versucht hat, den historischen Charakter zu verändern. Damals wurde 1888 ein Register komplett ersetzt. Die Stimmung wurde verändert in die Normaltonhöhe. Während des ersten Weltkrieges mußten die größeren Zinnpfeifen abgegeben werden, sie wurden zu Kriegszwecken eingeschmolzen. Auch danach wurde noch manche Pfeife gestohlen. Leider ist irgendwann auch das Glockenspiel abhanden gekommen. Ansonsten war der größte Feind der Orgel ein ganz kleiner - der Holzwurm. Und es hat ihn niemals jemand zu Gesicht bekommen. In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg hat
deshalb die Orgel lange Zeit geschwiegen. Inzwischen konnte dieses Kleinod barocker
Orgelbaukunst vollständig restauriert werden. Dies hat die Firma Hillebrand aus
Hannover-Altwarmbüchen in hervorragender Weise getan. Im vergangenen Jahr konnte sie nach
den mehrjährigen Restaurierungsarbeiten wieder in den Dienst gestellt werden. Die Orgel
ist nun nahezu im Originalzustand wieder zu hören. Die Disposition der Orgel: Manual (,D-c```):
Pedal (C, D-d`):
Außerdem gibt es einen Tremulanten, einen Cymbel Stern und eine Pedalcoppel. Leider ist das Glockenspiel nicht mehr vorhanden. Die Stimmung ist ca 5/8 über 440 Hz. Stegelitz liegt etwa 5 Kilometer südlich der A2 Abfahrt Burg/Ost. Die St. Petrikirche ist schon von weitem zu sehen. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie zu einem der Konzerte in Stegelitz begrüßen dürften.
Seit 1997 findet jährlich der "Stegelitzer Orgelsommer" in der St. Petrikirche statt. Hier können Sie das aktuelle Programm ansehen.
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